Inflationsschutz mit Aktien? – Eher der Weg zur totalen Wertvernichtung!

Egon von Greyerz von Matterhorn Asset Ma-nagement AG stellt sich den Fragen von Jan

Kneist. Gold schiebt sich über 1.500 Dollar, US Aktien brechen stark ein. Immer mehr

negativ rentierliche Bonds sprechen für Gold. Sind Standardaktien ein Vermögensschutz in

der Hyperinflation? Weimar-Deutschland beweist das Gegenteil! Aber die Weimarer Republik war in einer Sondersituation.

Diesmal wird die Geldvernichtung global stattfinden. Es gibt keinen anderen Vermögensschutz als physisches Gold. – Videolink goldseiten

Bild: Vermögensschutz physisches Gold

Jetzt werden nicht einmal mehr dauerhafte, gigantische Sti-mulus-Programme der Regierungen helfen

Weil genau jetzt das System einer virtuellen Wirtschaft zu Ende geht, wie 1989 in der DDR:

Eine permanente künstliche Nachfrage durch gedrucktes Geld auf allen Märkten ist unmöglich. Das wäre ein Perpetuum Mobile!

Nach 100 Jahren demokratischen Papiergeldbetrugs ist

– Geld weltweit real völlig wertlos, so ist der Dollar ist bei 2-3 Prozent sei-     nes Wertes von 1900 angelangt

– und alle Preise mangels des einzigen echten Maßstabs Gold völlig irreal verzerrt

– und daher die gesamte Wirtschaft eine einzige Fata Morgana der perma-nenten Fehlinvestitionen!

„Der Euro ist ein riesiger Erfolg. Wenn wir ihn nicht hät-ten, stünden wir um vieles schlechter da“

Theo Waigel

Als die neue Währung am 1. Januar 2002 als Bargeld zu jenem Kurs mit 2 DM zu 1 € eingeführt wurde, belief sich die Bargeldmenge auf 2,239 Billionen Eu-ro. Insgesamt – Buchgeld inklusive – waren 5,428 Billionen vorhanden.

Bis zum Januar 2019 hatten Draghi und seine Vorgänger die Bargeldmenge auf 9,234 Billionen und die Gesamtmenge auf 12,272 Billionen Euro aufge-bläht.

Bezogen auf jenen Wechselkurs von 2002 ist damit der Bargeld-Euro heute nur noch 50 Pfennig = 25%! und der Buch-Euro noch 88 Pfennige = 44% wert – was wiederum deutlich macht, dass deutlich zu viel Bargeld im Umlauf ist.

Das allerdings ist gewollt, um dadurch den Konsum anzukurbeln, und wird durch Negativzinsen unterstützt.

90 Prozent des heutigen „Wohlstandes“ existiert real über-haupt nicht

– besteht nur aus unbezahlbaren und unzinsbaren Schulden

– und wäre nie entstanden,

– wenn diese Investitionen aus echter Kapitalbildung, echten ersparten und erarbeiteten Geldes getätigt hätten werden müssen.

Darüber hinaus sind diese „Investitionen“ nur auf real völlig unproduktiven Konsum ausgerichtet. Alles ist nur ein riesiger Kettenbrief der Monsterver-schuldung!

Oswald Spengler hat es bereits 1917 vorhergesehen!

„Die Diktatur des Geldes schreitet vor und nähert sich einem natürlichen Hö-hepunkt, in der faustischen wie in jeder andern Zivilisation.

Und nun geschieht etwas, das nur begreifen kann, wer in das Wesen des Gel-des eingedrungen ist.

Wäre es etwas Greifbares, so wäre sein Dasein ewig; da es eine Form des Den-kens ist, so erlischt es, sobald es die Wirtschaftswelt zu Ende gedacht hat, und zwar aus Mangel an Stoff.

Und der letzte Kampf beginnt, der zwischen Geld und Blut, in welchem die Zivilisation ihre abschließende Form erhält.

Es drang in das Leben des bäuerlichen Landes ein und setzte den Boden in Bewegung;

es hat jede Art von Handwerk geschäftlich umgedacht; es dringt heute siegreich auf die Industrie ein, um die erzeu-

gende Arbeit von Unternehmern, Ingenieuren und Ausfüh-renden gleichmäßig zu seiner Beute zu machen. Die Ma-

schine mit ihrer menschlichen Gefolgschaft, die eigentliche Herrin des Jahrhunderts, ist in Gefahr, einer stärkeren

Macht zu verfallen. Aber damit steht das Geld am Ende sei-ner Erfolge, und der letzte Kampf beginnt, in welchem

die Zivilisation ihre abschließende Form erhält: der zwischen Geld und Blut.

Bild: Oswald Spengler

Aber mit dem Hinschwinden des antiken Weltgefühls in der frühen Kaiser-zeit erlischt auch diese Art des Denkens in Geld.

Die Geldmünzen werden wieder zu Gütern, weil der Mensch wieder bäuerlich lebt.

Durch Inflation bedingter Mangel an Kapital ist

Zerfall der Arbeitsteilung und damit Produktivität, weil Mangels bezahlbaren Krediten die Investitionen

ausbleiben ist Rückfall in die Subsistenzwirtschaft, massiver Geburtenrückgang durch Niedergang des

Lebensstandards, bzw. Erhöhung der Kindersterblich-keit, Ernährung, Hygiene usw. und so erklärt sich das

ungeheure Abströmen des Goldes seit Hadrian in den fernen Osten, für das man bis jetzt keine Erklärung fand.

Bild: Hadrian

95 % ihres „Geldes“ finden keine Entsprechung mehr in der realen Güterwelt

Genauso wie jetzt nach Asien, weil die demokratischen Papiergeldverbrecher lieber das Zentralbankgold zu Tiefstpreisen nach Asien verschleudern,

als die Zinsen anzuheben, weil dann sofort der Bankrott der Demokratien eintritt! Dass der Leitzins im Euroraum bei null Prozent bleibt, spricht Bän-de, so zeit.

Der Grund für diese katastrophale Geldpolitik ist, dass es bereits bei einem Anstieg um 0,5 % alles zusammenhaut!

Das Wirtschaftsleben in Gestalt eines Goldstroms war unter dem Heraufdringen einer jungen Kultur erloschen,

und deshalb hat auch der Sklave aufgehört, Geld zu sein. Dem Abfluss des Goldes geht jene massenhafte

Freilassung der Sklaven zur Seite, die durch keins der zahlreichen kaiserlichen Gesetze seit Augustus aufzu-

halten war, und unter Diokletian, dessen berühmter Maximaltarif sich überhaupt nicht mehr auf eine Geld-

wirtschaft bezieht, sondern eine Tauschordnung für Güter darstellt, ist der Typus des antiken Sklaven nicht mehr vorhanden. Oswald Spengler

Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlands, 1917, 5. Kapitel: Die For-menwelt des Wirtschaftslebens

Bild: Diokletian – Urheber G.dallorto

Was wieder kommt – Rückfall in die Tauschwirtschaft wie in jeder Hyperinflation

Die Sklaven wurden nicht durch das Christentum befreit, wie die saudumme Pfaffenpropaganda behauptet,

sondern weil man sie mangels inflationär bedingter Arbeitsteilung nicht mehr brauchen und füttern konnte!

Entspricht der kommenden Massenarbeitslosigkeit in der Industrie, wo man die Konsum- und Schuldsklaven auch bald nicht mehr brauchen kann!

Was sagt die Prophetie?

Alois Irlmaier

Fahrplan nach Alois Irlmaier aus den frühen 50er Jahren:

Punkt 5 „Es herrscht eine große Inflation. Das Geld verliert mehr und mehr an Wert.“

Punkt 6 „Bald darauf folgt die Revolution.“

Alois Irlmaier war von Beruf Brunnenbauer und wurde als Rutengänger und Hellseher bekannt.

Bild: Alois Irlmaier

Bremer Seherin

„… Man soll keine Geldanlagen machen, wie Aktien, Fonds u.a., usw., es geht alles verloren …“ Bremer Seherin

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