Da hat sich wohl einer Bayern als Vorbild genommen und spricht aus, was er denkt 

Der israelische Oberrabbiner Izchak Josef  hat dunkelhäutige Menschen mit Affen verglichen und damit Proteste ausgelöst, so deutsch.rt.

„Sie dürfen nicht alles glauben, was Sie denken!“

Heinz Erhardt

Rabbiner Josef hatte bei einer Ansprache erklärt, wann man beim Anblick einer „ungewöhnlichen Schöpfung“ einen besonderen jüdischen Segens-

spruch sagen muss. „Wenn ein Schwarzer einen weißen Vater und eine wei-ße Mutter hat“, nannte Josef als Beispiel. „Dann haben sie einen Affen als Sohn.“ Jitzchak Josef

Zu sagen, was man denkt, hat in Bayern eine lange Tradition

Da Krenkl hod amoi mit seina Kutschn im Englischn Goartn an Kronprinz Ludwig (spada Kini Ludwig I.) iwahoid. Des wor unta strenga Strof vabotn,

wei neamd bessare Roß ois de Herrscha ham derfa hod. Wiar da Prinz eam zuagruafa hod: „Er weiß wohl nicht, dass das Vorfahren verboten ist!“ hod      da Krenkl an Kronprinzn schneidi zruckgschrian:

„Majestet, wer ko, der ko!“

„Wer ko, der ko oda Wea ko, dea ko“ is a bekannta boarischa Spruch. Franz Xaver Krenkl – Es is a

hintakimftiga Red, wo fia boarisches Lemsgfui       stehd; fia Zuavasicht, Zivuicourage, Respektlosig-

keit und a Aitzal Anarchismus. Es hoasst sovui wia: „wea meara leisdt, ko si aa meara leistn“. Da Aus-

druck stammt vom Franz Xaver Krenkl (1780-1860), vo am boarischn Originai, Lohnkutscha, Roßhendla und Rennmoasta

vo de Oktobafestrenna z Minga.

Bild: Franz Xaver Krenkl

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