„Erst kommt das Fressen, dann die Moral“

Bertolt Brecht

Andere Länder, andere Sitten. Warum essen die Chinesen alles? Als es noch Kaiser in China gab mussten die Menschen dem Kaiser Essen als Tribut geben.

Jede Stadt war gefordert sich zu präsentieren und wohlschmeckendes Essen darzubieten, andernfalls war mit Repressalien zu rechnen. Das ist der Grund für die Vielfalt an Speisen, die in den chinesischen Regionen vorzufinden sind, tingtingsnest.

Hungersnöte und hohe Tributabgaben zwangen die Chinesen erfinderisch zu werden, zumal Reis damals ein Zahlungsmittel war.

Bild: Bon Appétit

 

„Alles was sich regt und lebt, das sei eure Speise“

1. Mose 9,3

So kam es, dass die Chinesen aßen, was sie zu Gesicht bekamen: Frösche, Schlangen, Tierfüße, allerlei Organe und vieles andere mehr. Chinese isst lebendige Baby-Mäuse:

 

Video, Chinese isst lebendige Maus, Coronavirus?

 

„Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden“

Oliver Hassencamp

Für den wohlstandsverwöhnten Menschen das angemessene Mana: Guten Appetit. Mehlwürmer in der EU als Lebensmittel zugelassen, snanews. Demokratie im Endstadium: Freiwillige für Mehlwurmverkostung gesucht, steiermark. „Das bisschen, was ich esse, kann ich auch trinken.“ Richard Rogler

 

Weiterführende Literatur:

Diora Fong Chan/Kei Lum Chan – China: Das Kochbuch

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