In der Wohlfühloase BRD tobt seit Jahren ein Potpourri des Glücks

 

Etappen der Entwicklung des Glücks. 2016. Der Gipfel der Dekadenz. Über Ihre Facebook-Seite suchte die Grüne Miriam Koch Essensträger für Asylbewerber, gloria.tv. 2019: Selbst der Weihnachtsmann wird nicht verschont: Erst wurde er als schwuler „Schoko-Zipfelmann“ in Regenbogenfarben missbraucht und nun darf eine Bescherung nur mit Maske und Abstand vorgenommen werden, da der Weihnachtsmann als fremder Haushalt zählt, tagesspiegel.

2020. Kampfbegriff Dekadenz. Von alten Römern und neuen Rechten. Erst die Orgie, dann der Untergang, deutschlandfunk. 2022. Pinkeln avanciert zum staatstragenden Politikum: Ein Hoch auf die Gleichberechtigung: Erobert das „Missoir“ jetzt das Damen-WC?, rndAus heutiger Sicht altmodisches Gedankengut: „Demokratie darf nicht so weit gehen, dass in der Familie darüber abgestimmt wird, wer der Vater ist.“ Willy Brandt

Rheinland-Pfalz fördert Winzer, wenn sie die richtige sexuelle Orientierung haben: Geholfen wird nicht den notleidenden Winzern im Ahrtal, sondern Winzern, die sich als „schwul“ outen. Oder als „lesbisch, bisexuell, transident, intergeschlechtlich oder nichtbinär“, tichyseinblick. „Wahres Unglück bringt der falsche Wahn.“ Friedrich von Schiller 

 

twitter, Asta der TU Berlin fordert auf allen UNI-Toiletten kostenlose Binden & Tampons

 

2020. Schlüsselkompetenz. Schulfach Glück: Die HAK in Lustenau ist die erste Schule in Vorarlberg, die das Wahlfach Glück anbietet, vorarlberg.orf.

 

“Nihil dat fortuna mancipio – Das Schicksal gewährt nichts für ewig“

Römisches Sprichwort

 

„Als aber der Staat durch Arbeit und Gerechtigkeit gewachsen ist, mächtige Könige im Krieg bezwungen, wilde Stämme und gewaltige Völker durch Gewalt unterdrückt waren, Karthago, die Rivalin des römischen Reiches, von Grund auf vernichtet worden war, und (nun) alle Meere und Länder offen standen, da begann das Glück zu toben und alles durcheinanderzubringen. Leuten, die Arbeiten, Gefahren, noch zweifelhafte und schwierige Situationen leicht ertragen hatten, denen wurden Freizeit und Reichtum, sonst wünschenswerte Dinge, zur Last und zum Verhängnis.“ Gaius Sallustius Crispus

 

Video, Sallust über die Götter und die Welt, Sallust on the Gods and the World, telegram, Mäckle macht gute Laune

 

2024. Da geht doch noch was. Dialog über das Glück in einer sozialen Marktwirtschaft: Wie findest du die soziale Marktwirtschaft? Zum Kotzen. Was wäre eine gute Alternative? Eine soziale Marktwirtschaft, die diesen Namen auch verdient und die dafür sorgt, dass diejenigen, die nichts haben, besser leben können, als sie es jetzt können. Muss Geld nicht zuerst verdient werden, bevor man es umverteilen kann? Nö!

 

„Wir haben das Glück erfunden, sagen die letzten Menschen und blinzeln“

 

Und also sprach Zarathustra zum Volke: Es ist an der Zeit, dass der Mensch sich sein Ziel stecke. Es ist an der Zeit, dass der Mensch den Keim seiner höchsten Hoffnung pflanze. Noch ist sein Boden dazu reich genug. Aber dieser Boden wird einst arm und zahm sein, und kein hoher Baum wird mehr aus ihm wachsen können. Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch nicht mehr den Pfeil seiner Sehnsucht über den Menschen hinaus wirft, und die Sehne seines Bogens verlernt hat, zu schwirren! Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.

Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch. Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch keinen Stern mehr gebären wird. Wehe! Es kommt die Zeit des verächtlichsten Menschen, der sich selber nicht mehr verachten kann. Seht! Ich zeige euch den l e t z t e n  M e n s c h e n. „Was ist Liebe? Was ist Schöpfung? Was ist Sehnsucht? Was ist Stern?“; so fragt der letzte Mensch und blinzelt.

Die Erde ist dann klein geworden, und auf ihr hüpft der letzte Mensch, der Alles klein macht. Sein Geschlecht ist unaustilgbar, wie der Erdfloh; der letzte Mensch lebt am längsten.

„Wir haben das Glück erfunden“, sagen die letzten Menschen und blinzeln. Sie haben die Gegenden verlassen, wo es hart war zu leben: denn man braucht Wärme. Man liebt noch den Nachbar und reibt sich an ihm: denn man braucht Wärme. Krank werden und Misstrauen haben gilt ihnen sündhaft: man geht achtsam einher. Ein Thor, der noch über Steine oder Menschen stolpert! Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume.

 

Video1, „Also sprach Zarathustra“ von Friedrich Nietzsche, Hörbuch komplett, Video2, Herr Rossi sucht das Glück, Folge 1+2 Poly 1978

 

Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben. Man arbeitet noch, denn Arbeit ist eine Unterhaltung. Aber man sorgt, dass die Unterhaltung nicht angreife. Man wird nicht mehr arm und reich: Beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich. Kein Hirt und Eine Heerde!

Jeder will das Gleiche, Jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig in’s Irrenhaus. „Ehemals war alle Welt irre“; sagen die Feinsten und blinzeln. Man ist klug und weiss Alles, was geschehn ist: so hat man kein Ende zu spotten. Man zankt sich noch, aber man versöhnt sich bald; sonst verdirbt es den Magen. Man hat sein Lüstchen für den Tag und sein Lüstchen für die Nacht: aber man ehrt die Gesundheit. „Wir haben das Glück erfunden“, sagen die letzten Menschen und blinzeln. Friedrich Nietzsche

„Die sieben Todsünden, Wollust, Neid, Gier, Völlerei, Trägheit, Zorn und Hochmut sind nichts anderes als die sieben Kardinaltugenden der Demokratie“, katholisch. „Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.“ Charles de Secondat, Baron de Montesquieu „Glück ist die Fähigkeit zum Verzicht.“ Seneca

 


 

Was sagt die Prophetie?

Alois Irlmaier

„Die Leut’ meinen immer, dass alles so werden müsste, wie sie es wünschen.“ Alois Irlmaier

 

Weiterführende Literatur:

Frank W. Haubold – Heimsuchung: Deutschland im Wahn

Sallust – Antike und Gegenwart

Sallust – De Coniuratio Catilinae, Kapitel 10: Niedergang und Sittenverfall im Inneren des Staates

Friedrich Nietzsche – Also sprach Zarathustra

De Secondat Montesquieu – My Thoughts

Lucius Seneca – Letters from a Stoic

Stephan Berndt – Alois Irlmaier: Ein Mann sagt, was er sieht

 

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