Da hat sich wohl einer Bayern als Vorbild genommen und spricht aus, was er denkt

Der israelische Oberrabbiner Izchak Josef  hat dunkelhäutige Menschen mit Affen verglichen und damit Proteste ausgelöst, deutsch.rt. Rabbiner Josef hatte bei einer Ansprache erklärt, wann man beim Anblick einer „ungewöhnlichen Schöpfung“ einen besonderen jüdischen Segensspruch sagen muss. „Wenn ein Schwarzer einen weißen Vater und eine weiße Mutter hat“, nannte Josef als Beispiel. „Dann haben sie einen Affen als Sohn.“ Jitzchak Josef

Zu sagen, was man denkt, hat in Bayern eine lange Tradition

Da Krenkl hod amoi mit seina Kutschn im Englischn Goartn an Kronprinz Ludwig (spada Kini Ludwig I.) iwahoid. Des wor unta strenga Strof vabotn, wei neamd bessare Roß ois de Herrscha ham derfa hod. Wiar da Prinz eam zuagruafa hod: „Er weiß wohl nicht, dass das Vorfahren verboten ist.“ hod da Krenkl an Kronprinzn schneidi zruckgschrian: „Majestet, wer ko, der ko.“ „Wer ko, der ko oda Wea ko, dea ko“ is a bekannta boarischa Spruch. Franz Xaver Krenkl 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es is a hintakimftiga Red, wo fia boarisches Lemsgfui stehd; fia Zuavasicht, Zivuicourage, Respektlosigkeit und a Aitzal Anarchismus. Es hoasst sovui wia: „wea meara leisdt, ko si aa meara leistn“. Da Ausdruck stammt vom Franz Xaver Krenkl (1780-1860), vo am boarischn Originai, Lohnkutscha, Roßhendla und Rennmoasta vo de Oktobafestrenna z Minga. Druckgraphik „Xaver Krenkl’s Leben, Anekdoten und Sprüche“, um 1900, Künstler unbek.

 

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